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Mission_zero

Es begann alles vor 20 Jahren, als der Großteil der Welt noch nicht mit Nachhaltigkeitsfragen befasste oder sich über die Folgen unseres Handelns auf der Erde Gedanken machte. Der Gründer von Interface (dem Mutterunternehmen von Heuga) Ray Anderson, beschloss nach dem Lesen eines Buches, das ihn tief berührte, das Ruder seines Unternehmens komplett herumzudrehen. Seitdem konzentriert sich die Firmenpolitik darauf, bis zum Jahr 2020 ein vollständig nachhaltiges Unternehmen zu werden und sogar einen wiederherstellenden Beitrag für die Umwelt zu leisten. Dies wird bei Heuga als Mission Zero bezeichnet.

Obwohl Ray Anderson im Jahr 2011 verstarb, inspiriert er mit seiner Vision bis zum heutigen Tag viele andere, ihre Arbeitsweise zu ändern. Regierungen, Lieferanten, die Wirtschaft, Architekten; immer mehr Menschen sind davon überzeugt, unseren Umgang mit der Erde und deren Rohstoffen verändern zu müssen. Auch unsere eigenen Mitarbeiter arbeiten täglich mit viel Engagement und Überzeugung an Mission Zero. Lesen Sie nachfolgend mehr über unseren Weg ins Jahr 2020 und über einige der vielen nachhaltigen Initiativen und Innovationen, die durch Mission Zero bereits erreicht wurden.

Leren_vande_natuur

Bei der Entwicklung neuer Produkte schauen wir unter anderem auf die Natur und wie wir von ihr lernen können, um so nachhaltigere Produkte und Verfahren zu erhalten. Dieses Prinzip wird als Bionik bezeichnet. So entwickelten wir TacTilestm, unser leimfreies Installationssystem. Diese kleinen, durchsichtigen und klebenden Kunststoffquadrate sind von Gekkos inspiriert, die kopfüber eine Zimmerdecke entlang laufen können. Die Struktur ihrer Pfoten diente als Anregung für die Aufkleber, die jetzt dazu verwendet werden, die Ecken der Fliesen fest miteinander zu verbinden. Damit wird nicht nur kein Leim mehr benötigt, was sich positiv auf das Raumklima auswirkt, es werden auch keine Giftstoffe mehr freigesetzt, die Fliesen sind leichter zu verlegen, zu entfernen und am Ende auch besser zu recyceln.

Ein weiteres Beispiel ist die Entwicklung unserer Kollektion Really Random, wobei sich unsere Designer die Frage stellten, wie die Natur eine Teppichfliese entwerfen würde. Nachdem sie wirklich in die Natur gegangen waren, fanden sie die Lösung. Sie übersetzten die Farben und Muster, die sie auf dem Waldboden vorfanden, in ein Design, und so entstand die Kollektion Really Random. Dank des zufälligen angeordneten Designs haben die Fliesen keine vorgegebene Legerichtung, so dass das Verlegen schnell und einfach ist und Verschnitt auf ein Minimum beschränkt wird.

Sociaal_verantwoord_ondernemen

Bei Mission Zero geht es nicht nur um das Vermeiden von negativen Umwelteinflüssen, sondern auch darum, einen positiven Beitrag zur Gesellschaft zu leisten und soziale Gemeinschaften zu unterstützen. So entstand eine Zusammenarbeit mit der Zoological Society of London und dem Garnhersteller Aquafil, ausgemusterte Fischnetze, die im Meer oder an den Stränden gefunden werden, einzusammeln und wieder als Rohstoff für neue Teppichfliesen in der Interface-Kollektion zu gebrauchen. Dieses Projekt wurde 2012 in der Danajon Bank auf den Philippinen gestartet und zielt darauf ab, einerseits das wachsende Umweltproblem, das in einigen der weltweit ärmsten Küstengesellschaften wegen im Meer entsorgter Fischernetze vorhanden ist, zu verringern und andererseits einen geeigneten Abfallkanal zu finden, damit wir mehr Nylongarne recyceln können.

Daneben verbessert das Projekt den Lebensunterhalt der örtlichen Fischer und der Menschen, die die Netze einsammeln. Es wurden Genossenschaftsbanken gegründet, so dass unter anderem die Einkünfte, die durch das Einsammeln der Netze erzielt werden, sicher aufbewahrt werden können. Das bedeutet, dass Menschen sparen können oder in schwierigen Zeiten einen Kredit oder eine kleine Versicherung abschließen können, um ihre Familien zu unterstützen.

Groene_energie
Unsere Fabriken in Europa nutzen bereits seit Jahren zu 100 % grünen Strom. Seit Januar 2014 nutzt unsere Fertigung in Scherpenzeel nur noch Gas, dass aus der Vergärung von Fischen und anderen Abfällen aus der Lebensmittelindustrie stammt. Dieses Biogas wird in Spakenburg produziert, das nur 35 km von Scherpenzeel entfernt ist und ist ökologisch zertifiziert.
Duurzame_productie

Neben der 100 % grünen Energie arbeitet unsere Fabrik in Scherpenzeel seit Januar 2014 auch mit einem geschlossenen Wassersystem. Das bedeutet, dass das gesamte Wasser, das während der Herstellung unserer Teppichfliesen gebraucht wird, wiedergewonnen, gereinigt und erneut verwendet wird. Durch Inbetriebnahme dieses Systems hat sich unser Wasserverbrauch seit 1996 um 95 % verringert

Ein weiteres Beispiel für nachhaltige Produktion ist die von uns im Jahr 2008 entwickelte Ultraschallschnitttechnik. Dies ist eine einfallsreiche Methode zum Schneiden von Teppichfliesen, die auf der Ultraschalltechnik basiert, die von Luftfahrtunternehmen wie die NASA verwendet wird. Dank dieser neuen Methode konnte der Produktionsabfall um 80 % gesenkt werden, was eine Einsparung von 310 Tonnen Abfall pro Jahr bedeutet!

Weitere Initiativen in unserer Fabrik sind die Isolierung von Maschinen, um Wärmeverlust zu vermeiden, die Aufstellung von Brennwertkesseln und die Verwendung von energiesparender LED-Beleuchtung.

Header_schoon_transport
So wie viele andere Firmen, benutzten wir für den Transport unserer Produkte bisher ausschließlich LKW und große Containerschiffe. Durch den Wechsel auf saubere Transportmethoden, wie den Schienentransport oder die Binnenschifffahrt, haben wir unseren CO2-Ausstoß deutlich verringern können. Wir versuchen auch, unseren Transport möglichst effizient durchzuführen, in dem wir u. a. den Transport teilen. Dies hat in den Niederlanden dafür gesorgt, dass unsere LKW mittlerweile zu 85-90 % voll geladen sind.

Weitere informationen
Wenn Sie noch mehr über unsere Nachhaltigkeitmission erfahren möchten, besuchen Sie bitte unsere Nachhaltigkeits-Seite oder lesen Sie unseren blog 'Cut the Fluff'.'.